Mode

7 Frühlingstrends 2016, die man jetzt shoppen sollte

März 19, 2016
Julien Fournié FS 2016

Morgen ist astronomischer Frühjahrsbeginn! Wenn uns das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, gehen wir demnächst nur noch in Carmenblusen, 7/8-Hosen und diesen sechs weiteren Frühlingstrends 2016 vor die Tür.

Shopping-Guide: Das sind die Frühlingstrends 2016

Eigentlich beginnt der Frühling ja schon am 1. März. Sobald die Vögel singen, der Regen im Rheinland sich verabschiedet und die Sonne etwas öfter vom Himmel strahlt, ist für mich der Winter vorbei. Dieses Jahr mussten wir uns allerdings etwas länger gedulden. Und damit auch unser Modeherz, das für frische Pastelltöne, leichte Stoffe und kürzere Säume schlägt. Morgen früh um 5.30 Uhr ist nun auch astronomischer Frühlingsanfang – Grund genug, Ihnen endlich die Frühlingstrends 2016 vozustellen. Hier sind die acht wichtigsten Fashion-Strömungen, die Kunstfelljacken, Cashmere-Pullis und Stiefel nach hinten in den Schrank verbannen und uns in den nächsten Monaten in den Urlaub begleiten werden, egal ob Fernreise oder Städtetrip in Europa:

1. Pastelltöne

Im Winter greift man traditionell gerne zu Schwarz und Pastelltöne wirken dazu nicht wirklich frisch. Viel besser passen sie in den Frühling und zu sonnigen Destinationen, wo die Hälfte des Gepäcks aus weißen Basics besteht. Zu Weiß können wir nach Lust und Laune vanillegelbe Blusen, mintfarbene Volanttops und apricotfarbene Lederjacken kombinieren. Am schönsten und am meisten 2016 sind diese Saison jedoch die beiden Pantone-Farben des Jahres 2016: Rose Quartz und Serenity. Es handelt sich um ein Hellrosa und ein blasses Taubenblau – könnte ich mich komplett mit eindecken!

Hien Le Frühlingstrends 2016

Hien Le zeigt, wie frühlingshaft Minimal-Looks daher kommen können: Weißes Outfit mit Jacke in Pastellrosa. Foto: Hien Le

2. Weiße Sneakers

Zugegeben, weiße Turnschuhe im Winter sehen an den wenigsten gut aus. Ich persönlich habe den Trend die ganzen Monate nicht verstanden. Einerseits weil sie sich bei Schnee und Regen so schnell abnutzen, andererseits weil ich bei null Grad viel lieber zu Overknees und Lammfellboots greife. Doch jetzt sind weiße Sneakers von Adidas, Reebok und all den anderen Labels endlich nicht mehr fehl am Platz. Eins habe ich mir vorgenommen: Auch wenn ich bisher nur beim Sport der Turnschuh-Typ war, werde ich mich dieses Jahr an diesen Trend heranwagen.

3. Verkürzte Hosen

Genauso wie weiße Sneakers passen im Frühling hochgekrempelte Röhrenjeans auch endlich zur Jahreszeit. Und beides zusammen ergibt das Duo für sportliche Casual-Friday- oder Sonntagsoutfits. „Hochwasser“-Jeans in 7/8-Länge legen den Fußknöchel frei und verlängern die Beine damit optisch. Dazu kann man natürlich einfach eine normale Röhre hochkrempeln. Allerdings gibt es auch angesagte Alternativen. Zum Beispiel sind verkürzte Flare-Jeans das Pendant zu den Schlaghosen, die im Winter ihr großes Revival feierten. Wenn Sie Styling-Talent besitzen, also unbedingt nachmachen!

Pastelltöne, weiße Designer-Sneakers, Carmenblusen und verkürzte Hosen: An diesen Trends werden Sie 2016 nicht vorbeikommen

4. Flower-Power

Ob Blumenstickereien auf Tuniken, Fotodrucke auf Tops oder Flower-Prints auf Kleidern, Röcken und Seidenblusen: Blumen sehen wir jetzt nicht nur in der Natur, sondern auch in der Mode wieder überall. Schon vor Jahren habe ich das Londoner Label Ted Baker für mich entdeckt. Ich liebe die figurbetonten Kleider und edlen Accessoires mit den plakativen Blumenbouquets einfach. Aber auch bei Zara gibt es derzeit eine gute Auswahl an Bomberjacken, Tuniken, Schluppenblusen, Midiröcken und Halstüchern mit Mille-fleurs, Kirschblüten und Co.

Flower-Power-Trend

Blumen über Blumen bei Gucci, Frieda & Freddies, Tosca Blu und Bali Clicks. Eine ähnliche Beuteltasche von Tosca Blu hat mich übrigens mit nach Marokko begleitet (im Video sehen Sie das schöne Stück)

5. Carmenblusen

Wenn wir von Trends sprechen, darf eine Neuheit natürlich nicht fehlen: Carmenblusen! Sie sind die Lieblinge unter den Frühlingstrends 2016 und wenn man sie überzieht, fragt man sich, wieso sie eigentlich so lange von der Bildfläche verschwunden waren. Sie sind luftig, bequem, wie geschaffen für heiße Sommertage daheim und im Urlaub. Wer noch nicht überzeugt ist: Blusen und Kleider mit Carmenausschnitt verleihen sofort viel Weiblichkeit, denn sie rücken eine oft vergessene Körperpartie in den Fokus: die Schultern. Männer lieben das!

Lena Hoschek FS 2016

Olé! Der Carmen-Ausschnitt schenkt dem Blümchenkleid einen rassigen Touch. Foto: Lena Hoschek 

6. Kurze Röcke

Früher rutschten die Säume in schlechten Zeiten nach oben, da man kein Geld für lange Stoffbahnen hatte. Heute sind Miniröcke das schönste Gegenstück zu knöchellangen und Midiskirts. Meiner Meinung nach gehört ja beides in den Koffer, aber einen Vorteil haben kurze Röcke: Sie sehen immer verführerisch aus (Achtung, nicht zu eng tragen!) und lassen die Sonnenstrahlen an die Beine. Leicht gebräuntem Frühjahrsteint steht also nichts mehr im Wege!

7. Sonnenbrillen

Bei Sonnenbrillen regiert in dieser Saison die Vielfalt! Je nach Geschmack und Gesichtsform entscheiden Sie sich für klassische, geometrische oder verspielte Formen. Weiter hoch im Kurs stehen Pilotenbrillen, genauso retrolastige Shapes wie Divenbrille oder Schmetterlingsform. Puristinnen wählen transparente Rahmen. Die auffälligsten Shades stammen von Chanel (Style Sportbrille mit bunten Gläsern) und Gucci (riesige Hippie-Brillen mit gelben Gläsern). Die schönsten Laufsteg-Inspirationen unter den Sonnenbrillen-Frühlingstrends 2016 liefern die Fendi Eyeshine und die Modelle aus der Capsule Collection von Gucci.

Na, welche Sonnenbrille landet auf Ihrer Nase – eine Gucci, Fendi oder Dolce & Gabbana?

Wir freuen uns, wenn Ihnen unsere kleine Trendvorschau gefällt. Ich denke, für jeden Typ Frau ist der passende Trend dabei, mit dem sie sich vom Winter verabschieden und den Start ins Frühjahr gebührend zelebrieren kann. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen beschwingten Start in die warme Jahreszeit mit luftiger Kleidung in Weiß, Pastell und bunten Farben!

Teaser-Bild: Julien Fournié

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